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BEG Bundesförderung effiziente Gebäude -
Januar 2021

Das BEG bündelt die bestehenden investiven Förderprogramme im Gebäudebereich in einem umfassenden und modernisierten Förderangebot. In Teilen ist das BEG zum Jahresanfang 2021 in Kraft getreten.

Die Fortsetzung der Förderung ist mit dem BEG gesichert. Die derzeit geltenden Förderhöhen bleiben erhalten, bzw. werden teilweise sogar erhöht.

In Zukunft sollen alle Angebote als Zuschussvariante über die BAFA und parallel als Kreditvariante über die KfW angeboten werden. Die Umsetzung erfolgt jedoch nicht komplett zum Jahresanfang 2021. (Siehe Zeitplan)

Die BEG wird aufgeteilt in die BEG Wohngebäude (WG), BEG Nichtwohngebäude (NWG) und BEG Einzelmaßnahmen für Wohn- und Nichtwohngebäude (EM).

Wichtig:
Der Förderantrag ist beim BAFA vor Vorhabensbeginn zu stellen. Als solcher gilt der Abschluss des Lieferungs- oder Leistungsvertrags. (Dies gilt ab 1. Januar nun für alle Zuschussanträge von Einzelmaßnahmen (inkl. Gebäudehülle und Lüftung), die über das BAFA abzuwickeln sind.

Voraussichtlicher Zeitplan BEG-Einführung:

Ab 01.01.21 BEG Einzelmaßnahmen (EM) in Zuschussförderung startet über das BAFA, inkl. iSFP-Bonus – also auch EM der Gebäudehülle als Zuschuss über BAFA
Bis 30.06.21 Kreditförderung Energieeffizient Bauen und Sanieren für EM, Wohngebäude und Nichtwohngebäude läuft übergangsweise weiter über KfW (wie 2020)
Ab 01.07.21 BEG EM in Kreditvariante startet durch KfW, also dann auch Einzelmaßnahmen im Heizungsbereich über KfW
Ab 01.07.21 BEG WG und BEG NWG startet, bleibt bis 31.12.22 bei KfW
Ab 01.01.23 Zuschussförderung BEG WG und BEG NWG wird von KfW auf BAFA übertragen, Kreditförderung läuft weiter bei KfW
Das neue Gebäudeenergiegesetz - GEG 2020 -
August 2020
Am 13. August 2020 hat das Bundesgesetzblatt das neue GebäudeEnergieGesetz GEG 2020 verkündet.

Das neue GEG tritt am 1. November 2020 in Kraft!
DIN 4109-5 kommt ab August 2020
Juli 2020
Im Mai 2019 ist der Entwurf für die DIN 4109-5 veröffentlicht worden, ab August wird die überarbeitete DIN 4109 in Kraft treten.

Am 26.02.2020 wurde nun die „DIN 4109-5: Schallschutz im Hochbau – Erhöhte Anforderungen“ verabschiedet. Somit wurden nach fast 30 Jahren die erhöhten Anforderungen an den Schallschutz im Hochbau überarbeitet.

Die neue Norm wird DIN 4109:1989 Beiblatt 2 sowie DIN SPEC 91314 ersetzen, in denen bisher Empfehlungen für einen gegenüber dem Mindestschallschutz in DIN 4109-1 erhöhten Schallschutz angegeben waren.
Gebäudeenergiegesetzt GEG löst EEG, EnEV und EEWärmeG ab
März 2020
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird im 2. Halbjahr 2020 in Kraft treten. Der zugrundeliegende Regierungsentwurf aus dem Oktober 2019 übernimmt weitgehend die bisherigen Anforderungen der EnEV zum Stand 2016, des EEWärmeG und deklariert den energetischen Standard nach EnEV 2016 zum Niedrigstenergiegebäude gem. EU-Gebäuderichtlinie.

Einzelne Änderungen betreffen z. B. eine Untergrenze für Primärenergiefaktoren, ein Verbot von Ölheizungen ab 2026 und Pflichten zur Energieberatung, aber auch Erleichterungen wie die Besserstellung von PV-Anlagen.

Weitere inhaltliche Anpassungen sind im laufenden Gesetzgebungsverfahren möglich. Der energetische Standard soll 2023 überprüft und weiterentwickelt werden.
DIN 4109-34/A1:2019-12
Dezember 2019
Dieses Dokument enthält Änderungen zu DIN 4109-34:2016-07 "Schallschutz im Hochbau - Teil 34: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schallschutzes (Bauteilkatalog) - Vorsatzkonstruktionen vor massiven Bauteilen".

Dieses Dokument ersetzt den Entwurf DIN 4109-34/A1:2018-10 aus dem Oktober 2018.

VDI 2569:2019-10
Oktober 2019
Diese Richtlinie hat im Wesentlichen den Zweck, Büroräume in eigengenutzten Bereichen aus bau- und raumakustischer Sicht für die beabsichtigte Nutzung anzupassen. Hierzu gehören Einzel- und Mehrpersonenbüros. Die Empfehlungen für den Schallschutz können sinngemäß auch für Besprechungsräume angewendet werden.
DIN 8989:2019-08
August 2019
Aufzugsanlagen verursachen beim Schalten, Anfahren, Fahren und Bremsen Geräusche, die in anliegende Aufenthaltsräume (schutzbedürftige Räume) übertragen werden und dort zu Störungen und Belästigungen führen können, wenn die Aufzugsanlage oder das Gebäude nicht fachgerecht geplant und ausgeführt wurden. Die vorliegende Norm behandelt dieses Aufgabengebiet für Aufzugsanlagen mit und ohne Triebwerksraum und enthält dazu Schallschutzziele und für deren Erreichung notwendige einzuhaltende Emissionskennwerte, Planungs- und Ausführungsgrundsätze sowie Anforderungen an die Messung zur Überprüfung der Einhaltung der Kennwerte. Das Dokument wendet sich an Architekten, Bauingenieure, Akustikingenieure, Hersteller beziehungsweise Lieferanten von Aufzugsanlagen und Bauherren. Erfahrungen haben gezeigt, dass der gewünschte Schallschutz nur in gemeinsamer Verantwortung erreicht werden kann. Diese DIN-Norm ersetzt die VDI-Richtlinien VDI 2566 Blatt 1:2011-04, Schallschutz bei Aufzugsanlagen mit Triebwerksraum und VDI 2566 Blatt 2:2004-05, Schallschutz bei Aufzugsanlagen ohne Triebwerksraum. Diese Norm ist vom Arbeitskreis NA 001-02-03-05 AK Überarbeitung von VDI 2566 im Arbeitsausschuss NA 001-02-03 AA Schallausbreitung und Lärmminderung in Gebäuden, in Arbeitsstätten und im Freien im DIN/VDI-Normenausschuss Akustik, Lärmminderung und Schwingungstechnik (NALS) erarbeitet worden.

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